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Vom Wohnzimmer zur Manufaktur

In letzter Zeit hat – initiiert von fünf Schweizerinnen – ein vielversprechendes Projekt Gestalt angenommen: Syrische Frauen, die als Flüchtlinge in Jordanien leben, stellen in Heim- und Handarbeit Schmuck her, der dann in der Schweiz verkauft wird.

schmuck_2Damit können sie sich einerseits ein Einkommen erwirtschaften, andererseits bringt diese Tätigkeit Sinn und Abwechslung in ihren oft tristen Alltag. Zurzeit befindet sich das Projekt noch in der Pilotphase. Eine Familie mit vier ledigen Töchtern im Alter von 15 bis 26 Jahren produziert mit grosser Begeisterung und Kreativität Schmuck aus dem zur Verfügung gestellten Material. Dabei ist jedes Stück ein Unikat. Das NOIVA-Team entschädigt die Frauen direkt beim Abholen des Schmucks und liefert diesen in die Schweiz. Er soll vor allem Freude machen, aber auch für die Situation der Flüchtlingsfrauen sensibilisieren. Dies kann zum Beispiel privat im Rahmen einer «Schmuck-Party» geschehen. Ein claro Weltladen hat NOIVA bereits eine Anzahl dieser schmucken Stücke abgekauft. Nun ist das Ziel, weitere Verkaufskanäle zu finden. Kennen Sie kleine Geschäfte, die für eine Zusammenarbeit geeignet wären? Oder wären Sie interessiert, Gastgeberin für eine «Schmuckparty» zu sein? Dann melden Sie sich in unserem Büro (info@noiva.ch). Wir freuen uns über jeden Hinweis … sodass bald noch mehr Frauen und Familien in das Projekt integriert werden können.