learn2live

«learn2live» – ein Brückenangebot im Bildungsbereich

Bereits jetzt haben viele Flüchtlingskinder in Jordanien den Anschluss an ihre Altersgruppe verpasst; andere Kinder sind so traumatisiert, dass sie nicht am normalen Unterricht teilnehmen können. Was es laut UNICEF mehr denn je brauche, seien Brückenangebote, die solche Kinder «auffangen». Genau hier setzt das Projekt «learn2live» an.

Hinter «learn2live» steckt die Idee, dass syrische Kinder zu Hause unterrichtet werden – von arbeitslosen Frauen, Hausfrauen, Müttern, seien es Syrerinnen oder Einheimische. Die Lerngruppen können homogen oder auch altersgemischt sein. Schwerpunkte sind neben Lesen, Schreiben und Rechnen Traumaverarbeitung und Persönlichkeitsfindung. Zwei bis drei Mal jährlich werden die Kinder sämtlicher Lerngruppen zu einer Projektwoche engeladen, während der Spiel und Spass, Kreaitivität und praktische Fertigkeiten (z.B. Herstellen von Seife oder Spielzeug) im Vordergrund stehen. Zudem werden wichtige Themen wie etwa persönliche Hygiene oder Sozialkompetenz auf spielerische Art vermittelt.

So funktioniert «learn2live»

Johanna Berweger, selbst Lehrerin und seit August 2015 in Jordanien tätig, leitet das Projekt. Sie sucht und engagiert geeignete Lerntrainierinnen, bildet sie aus und versorgt sie mit Schulmaterial. Im Weiteren pflegt sie den Kontakt zu den Lerngruppen, steht den Lerntrainierinnen als Coach zur Seite, organisiert Projektwochen und Fortbildungsveranstaltungen. Jede Lerntrainerin unterrichtet ihre Gruppe fünf mal pro Woche während 90 Minuten. Als Entschädigung erhält sie monatlich umgerechet ca. CHF 150 und kann damit entscheidend zum Auskommen ihrer eigenen Familie beitragen.

 

learn2live regelmässig unterstützen

Ihr regelmässiger Beitrag macht es möglich, dass das Brückenangebot weiter angeboten und neue Lerngruppen gestartet werden können.

Starterkit 6er Lerngruppe: CHF 144
beinhaltet Schulhefte, Whiteboard, Schreibzeug, Mappen

Entschädigung Lerntrainerin / Monat: ca. CHF 150

Jetzt Spenden